Matratzen Test

"Wie man sich bettet, so liegt man". Wer am Morgen wie gerädert aufwacht und sich fragt, wo die Erholung der Nacht geblieben sein kann, findet die Antwort häufig in der Matratze. Denn nur wer seinem Körper gerecht schläft, schläft gut.


Seit Jahrzehnten wird der Körper erforscht und im Zusammenhang mit der Regenerationsfähigkeit auch die passende Schlafunterlage. So hat sich eine Vielzahl an verschiedenen Matratzen herausgebildet, die heutzutage auf dem Markt erhältlich sind.


Waren es einst Rosshaar- und Federkernmatratzen, die dem Käufer zur Verfügung standen, so haben sich die Qualität und die Verwendung verschiedener Materialien deutlich erweitert und verbessert. Moderne Matratzenlösungen nutzen die modernen Erkenntnisse und passen sich optimal an den Körper an.



Matratzen-Arten


Latexmatratzen

Die Latexmatratzen zeichnen sich durch eine besonders gute Elastizität aus und können sich dem menschlichen Körper sehr gut anpassen. Die Elastizitätsmerkmale der Latexmatratzen sind punktelastisch und ermöglichen individuelles Liegen. Latexmatratzen sind aus synthetischen und natürlichen Materialien gemacht. Reine Naturlatexmatratzen bietet der Markt kaum an, da sie viel zu teuer wären. Da der natürliche Latex eine bessere Elastizität aufweist, ist eine gute Latexmatratze an dem Mischungsverhältnis zwischen synthetischem und natürlichem Latex erkennbar. Je höher der Naturlatexanteil ist, umso elastischer nimmt die Matratze den Körper auf und gleicht Druckstellen aus. Die Latexmatratze ist mit Hohlräumen aufgebaut, bietet eine gute Belüftung und ist daher besonders hygienisch.


Kaltschaummatratzen

Kaltschaummatratzen sind Schaumstoffmatratzen, die sich seit ihren Anfangszeiten deutlich in der Qualität verbessert haben. Mit neuen Materialien ausgerüstet bieten sie als Matratze sehr gute Dienste. Sie können sich dem Körper sehr gut anpassen und bieten eine punktelastische Verteilung des Körpergewichts. Sie sind sehr elastisch und biegsam. Kaltschaummatratzen entstehen durch umweltschonende Herstellung ohne Treibmittel. Optimal sind sie, wenn sie mit Hohlräumen ausgestattet sind, die eine gute Luftzirkulation gewährleisten. Das Raumgewicht macht eine Aussage über die Lebensdauer und die Stauchhärte gibt den Härtegrad an, der individuellen Vorlieben entspricht.


Federkernmatratzen

Als Klassiker gelten die Federkernmatratzen, die mit einer langen Lebensdauer punkten können. Einfache Federkernmatratzen sind von ihrer Einsinktiefe nicht optimal. Die Variante Tonnentaschenfederkern mit Zonen jedoch bietet eine hohe Punktelastizität und kann sich dem Körper wiederum ideal anapassen. Taschenfederkernmatratzen sind langlebig, punktelastisch und lassen die Luft sehr gut zirkulieren.


Luftkammermatratzen

Die Luftkammermatratzen können jedem Härtegrad individuell angepasst werden. Der im Inneren der Matratze befindliche Luftkern wird wie bei einer Luftmatratze mit Luft gefüllt. Verschiedene Vlies- und Schaumstoffschichten schützen diesen Kern. Die Punktelastizität ist nicht gegeben, so dass der Schlafkomfort nicht besonders hoch ist und auch die Luftzirkulation ist nicht optimal. Eine solche Matratze muss regelmäßig ausgelüftet werden. Menschen, die zum Schwitzen neigen, sollten sich nach einer Alternative umsehen.


Naturmatratzen

Naturmatratzen sind für die Menschen geeignet, die empfindlich auf synthetische Materialien reagieren. Naturstoffe bieten ein sehr angenehmes Schlafklima und die verschiedenen Modelle bieten individuellen Schlafkomfort.


Allergikermatratzen

Latexmatratzen werden von den gefürchteten Milben nicht besonders geliebt. Umso mehr lieben sie Naturmatratzen. Encasings sind milbendichte Matratzenbezüge, die Allergikern helfen können.


Matratzen

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